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Fünf Jahre Haft für die Wahrheit
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Meldungstext - Ausland

Fünf Jahre Haft für die Wahrheit 9.2.2010
Ein chinesischer Aktivist, der den Tod von tausenden Kindern während des Erdbebens in Sichuan durch Pfusch am Bau an Schulgebäuden untersucht hatte, muss fünf Jahre ins Gefängnis. Ein Gericht verurteilte den 55-Jährigen wegen "Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt", wie Bürgerrechtler und das Hongkonger Zentrum für Demokratie und Menschenrechte berichteten. Gegen den Widerstand lokaler Behörden wollte der Aktivist die Wahrheit über den Tod der Kinder an den Tag bringen, wurde aber im März 2009 festgenommen. Auch ausländische Experten hatten eklatante Baumängel festgestellt.