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Familiendramen beginnen mit Armeewaffe
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Meldungstext - Inland

Familiendramen beginnen mit Armeewaffe 8.2.2010
Bei tödlichen Familiendramen greift der Täter meistens zu einer Schusswaffe. Dabei wird in einem Viertel der Fälle mit einer Armeewaffe getötet. Das zeigt eine Studie des Uni-Spitals Lausanne. In der Hälfte der Fälle stammen die Waffen aus dem Privatbesitz. Die Herkunft des Restes der eingesetzten Schusswaffen konnte nicht rekonstruiert werden. Die Studie untersuchte 75 Delikte, bei denen der Täter zuerst sein Opfer und dann sich selber tötete. Die Autoren kommen zum Schluss, dass ein strengeres Waffenrecht ein Faktor in der Prävention von tödlichen Familiendramen sein könnte.