Meldungstext - Inland

Hirtenbrief als Richtlinie für Schweiz 20.3.2010
Die Schweizer Bischofskonferenz sieht nach der Veröffentlichung des päpstlichen Hirtenbriefes vorerst keinen Handlungsbedarf. Sie versteht den Brief als Bestätigung für ihr Vorgehen bei solchen Fällen in der Schweiz. "Der Brief bestätigt die Richtlinien, welche die Kirche für Fälle des sexuellen Missbrauchs 2002 aufgestellt hat", stellte Walter Müller, Sprecher der Bischofskonferenz fest. Bekräftigt werde auch die Haltung, dass im Interesse der Opfer gehandelt werden müsse. Obwohl sich der Brief an die Katholiken in Irland richte, habe er auch für die Schweiz eine Bedeutung, so Müller.