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Gewerkschaften kritisieren Lidl
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Meldungstext - Wirtschaft

Gewerkschaften kritisieren Lidl 10.3.2009
Die Gewerkschaften Unia und Syna fordern von Lidl die Einführung eines Gesamtarbeitsvertrages. In der Sendung "10vor10" sagt der Verantwortliche bei Unia: "Unsere Berechnungen ergeben, dass die Personalkosten 10 bis 15 % tiefer liegen als bei den Schweizer Marktführern." 3550 Fr. Bruttolohn für ein 100-%-Pensum werden vom SGB als Mindestlohn betrachtet. Damit liegt der Minimallohn für eine Vollzeitstelle bei Lidl 50 Fr. unter dem von den Gewerkschaften geforderten Mindestlohn. Zum Vergleich: Migros bezahlt einem 20-jährigen, ungelernten Verkäufer 200 Fr. mehr.